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[Kirche von Unten]

Alternatives aus der/ für die
Braunschweiger Landeskirche

Kirche von Unten Nr. 129 - März 2010


Trauerfeier am 4. Dezember 2009 in der Wichernkirche anlässlich des Todes von Pfarrer Hartmut Padel

gehalten von Pfarrer Fay-Fürst
(Download als pdf hier)

Liebe Angehörige , liebe Trauergemeinde wir sind hier versammelt vor dem Sarg eines uns lieben Menschen,
doch wir sind hier nicht alleine,
Menschen die mit uns trauern sind zugegen
und Gott ist da,
Gott, der Vater, der uns das Leben geschenkt hat und zu dem alles Leben zurückkehrt.
Der Sohn, der für uns den Tod überwunden hat
der heilige Geistes, der uns hilft im Angesicht des Todes nicht zu verzweifeln sondern auf Gott zu vertrauen
und uns die Kraft schenkt gerade auch in den schweren Stunden des Lebens füreinander da zu sein
In seinem Namen haben wir uns hier versammelt.
Er ist der Boden der uns Halt gibt auch wenn der Tod seinen Schatten in unser Leben wirft.
Amen

Wir haben es kommen sehen, aber wir möchten es noch nicht wahrhaben.
Einen Menschen, der uns nahe war, müssen wir loslassen.
Wir müssen heute Abschied nehmen von Hartmut Padel
Wir sind traurig und können doch dankbar sein.
Wir merken, was wir verloren haben, aber merken auch, was uns zu Gute gekommen ist --- das wird bleiben.
So verlieren wir und sind doch nicht verloren.
Wir vertrauen auf dein Wort, daß wir Zukunft haben werden
,und denken an deine Verheißung, daß der Tod nicht das letzte Wort behält.
--Dieses Wort laß wahr werden Herr,
für Hartmut Padel,
wie auch für uns
Und in dem was nun vor uns liegt begleite uns mit der Beruhigenden Kraft deiner Gegenwart
Amen

Meditation zum 90. Psalm
Gott bei dir finden wir Zuflucht.
Wenn wir nicht mehr wissen wohin,
bist Du bei uns und mit uns.
Denn Du Gott warst bevor die Berge,
die Erde und alle Welt geschaffen wurde.
Du stehst ein für immer neues Leben,
in dir hat der Tod seine Bestimmung,
in deinem Wort liegt die Kraft der Auferstehung.
Gott an dir zieht unser Leben vorüber.
Es ist wie das Spiel der Blätter im Wind
und wie Grass das am Morgen noch sprießt
und des Abends verwelkt und verdorrt
Du aber siehst unser Leben mit gnädigen Augen an,
Du erinnerst uns,
daß wir unser Leben inmitten aller Vergänglichkeit
erfüllend gestalten können.
Deshalb bitten wir Dich:
Laß uns bedenken, daß wir sterben müssen,
auf das wir klug werden--
Laß uns bedenken daß du unser Schöpfer und Retter bist,daß in uns Hoffnung ist auch über den Tod hinaus.

Lk 24,13-35
13 Die Emmausjünger
Und siehe, zwei von ihnen gingen an demselben Tage in ein Dorf, das war von Jerusalem etwa zwei Wegstunden entfernt; dessen Name ist Emmaus.
14 Und sie redeten miteinander von allen diesen Geschichten.
15 Und es geschah, als sie so redeten und sich miteinander besprachen, da nahte sich Jesus selbst und ging mit ihnen.
16 Aber ihre Augen wurden gehalten, daß sie ihn nicht erkannten.
17 Er sprach aber zu ihnen: Was sind das für Dinge, die ihr miteinander verhandelt unterwegs? Da blieben sie traurig stehen.
18 Und der eine, mit Namen Kleopas, antwortete und sprach zu ihm: Bist du der einzige unter den Fremden in Jerusalem, der nicht weiß, was in diesen Tagen dort geschehen ist?
19 Und er sprach zu ihnen: Was denn? Sie aber sprachen zu ihm: Das mit Jesus von Nazareth, der [a] ein Prophet war, mächtig in Taten und Worten vor Gott und allem Volk;
20 wie ihn unsre Hohenpriester und Oberen zur Todesstrafe überantwortet und gekreuzigt haben.
21 Wir aber hofften, er sei es, der [a] Israel erlösen werde. Und über das alles ist heute der dritte Tag, daß dies geschehen ist.
22 Auch haben uns erschreckt einige Frauen aus unserer Mitte, die sind früh bei dem Grab gewesen,
23 haben seinen Leib nicht gefunden, kommen und sagen, sie haben eine Erscheinung von Engeln gesehen, die sagen, er lebe.
24 Und einige von uns gingen hin zum Grab und fanden's so, wie die Frauen sagten; aber ihn sahen sie nicht.
25 Und er sprach zu ihnen: O ihr Toren, zu trägen Herzens, all dem zu glauben, was die Propheten geredet haben!
26 Mußte nicht Christus dies erleiden und in seine Herrlichkeit eingehen?
27 Und er fing an bei Mose und allen Propheten und legte ihnen aus, was in der ganzen Schrift von ihm gesagt war. [a]
28 Und sie kamen nahe an das Dorf, wo sie hingingen. Und er stellte sich, als wollte er weitergehen.
29 Und sie nötigten ihn und sprachen: [a] Bleibe bei uns; denn es will Abend werden, und der Tag hat sich geneigt. Und er ging hinein, bei ihnen zu bleiben.
30 Und es geschah, als er mit ihnen zu Tisch saß, nahm er das Brot, dankte, brach's und gab's ihnen. [a]
31 Da wurden ihre Augen geöffnet, und sie erkannten ihn. Und er verschwand vor ihnen.
32 Und sie sprachen untereinander: Brannte nicht unser Herz in uns, als er mit uns redete auf dem Wege und uns die Schrift öffnete?
33 Und sie standen auf zu derselben Stunde, kehrten zurück nach Jerusalem und fanden die Elf versammelt und die bei ihnen waren;
34 die sprachen: Der Herr ist wahrhaftig auferstanden und Simon erschienen.
35 Und sie erzählten ihnen, was auf dem Wege geschehen war und wie er von ihnen erkannt wurde, als er das Brot brach.

Lied: Macht hoch die Tür

Predigt:
Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.
Diesen Vers des 90. Psalm hat Hartmut Padel in seiner Bibel angestrichen. Ein Vers, der ihn in den letzten Wochen beschäftigte, wohl ahnend, dass seine Zeit zum Abschied nehmen von diesem Leben nahe sein könnte.
Sein Herz war eigentlich schon lange zu schwach für seinen Körper und seine Abwehrkräfte ließen nach. Jeder größere Infekt führte bei ihm schnell zu einer Lungenentzündung. Aber er war ein Kämpfer, war trotz langer Krankenhausaufenthalte immer wieder aufgestanden, immer wieder zurückgekehrt ins Leben.
Wohl auch, weil er durch sie, liebe Frau Bukowski, in den letzten Jahren das Leben noch einmal neu lieben gelernt hat. Seinen hellwachen Geist beschäftigten so viele Dinge, in gemeinsamen Diskussionen, im gemeinsamen Musizieren, in seinem theologischen, in seinem kirchen- und gesellschaftskritischen Nachdenken. Von seinem Kopf her stand er noch im Leben. Doch sein Körper hatte dieses Mal nicht mehr die Kraft das Leben zu halten.
Sie ,Frau Bukowski, waren in den letzten Tagen fast rund um die Uhr bei ihm.
Es waren schwere Stunden, die sie gemeinsam durchstanden und schließlich sagte er:
Im beidseitigem Einvernehmen gehe ich jetzt los, und du bleibst noch ein bisschen da.
So ist Hartmut Padel am letzten Freitag nach 87 Jahren diesem Leben gestorben.
Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden, oder wie andere Übersetzungen schreiben-auf dass wir Weisheit gewinnen.

Wir Menschen haben ein Leben Zeit, um Weisheit zu gewinnen, um zu erkennen, auf was es wirklich ankommt, um eine Ahnung von dem Sinn des eigenen Lebens zu finden.
Einen Sinn, den wir nicht machen müssen, weil ihn Gott schon gegeben hat, dem wir aber nahe kommen können.
und das alles begleitet, geleitet von dem Wissen, um die eigene Sterblichkeit.
Begrenzte Zeit- und daraus resultierend die Wichtigkeit unserer Entscheidungen unseres Tuns und unseres Lassens,
denn es gibt für uns das -zu spät, das -verpasst..
Doch vorrangig geht es wohl um die Frage,
wer wir sind und was wir sind und ob wir darum wissen.

Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir Weisheit gewinnen.

Nun, Hartmut Padel war ganz sicherlich ein Mensch der Weisheit gewonnen hat, Weisheit in sich trug.
Und dafür braucht man wahrscheinlich vor allen Dingen Lebenserfahrung:
Geboren wurde er 1922 in Königsfeld, einer Siedlung der Herrenhuter Brüdergemeinde. Seine Eltern Herbert und Maria Padel waren reformpädagogisch eingestellt und gaben ihren fünf Söhnen große Freiheiten.
"Wir sind verwildert großgeworden, hatten alle Freiheiten, mussten unsere Erfahrungen aber auch selber machen, um daraus lernen." Freiheit als Aufgabe-nicht immer leicht!"
Mitgenommen aus dieser Erziehung hat er seine Offenheit und sein Interesse gegenüber dem Denken und Erleben anderer Menschen, und seine Bereitschaft anderen ihren Freiraum zur Entwicklung und Entfaltung zuzugestehen.
Jeder muss seinen Weg finden. Er war gerne bereit zu begleiten, vielleicht auch, weil er sich selber mehr Begleitung gewünscht hätte.
Diese Offenheit galt später für seine Töchter, die jede ihren Weg gingen und zum Beispiel eine Zeit lang den Weihnachtsbaum in der Familie Padel abschafften,
wie aber auch anderen Menschen gegenüber mit denen er beruflich zu tun hatte.
Als sein Vater1938 eine Pfarrstelle in Helmstedt übernahm, war die Familie 4 mal umgezogen,
was die Brüder zusammenschweißte.
Als der Krieg begann, so schrieb er, fühlte er einen Klos im Hals, und doch meldete er sich 1940 als Kriegsfreiwilliger. Der Grund? Vielleicht der Sog all der anderen?
Nun, Hartmut Padel erlebte die Kriegsjahre für sich als eine Zeit der großen Bewahrung---- Sein Leben ist bewahrt worden und das war mehr als einmal in Gefahr, und er ist, durch kleine Verletzungen und durch glückliche Befehle auch vor großen Kampfhandlungen bewahrt worden.
Über diese Zeit hat er nicht viel geredet.
Aber vielleicht liegt hier eine Wurzel seiner späteren sehr aktiven Friedensarbeit: Die Friedensgruppe in Wichern/ Aktion Sühnezeichen/ Corimila in Irland/ Talitakumi im Jordanland. Frieden ist nicht die Abwesenheit von Krieg sondern muss aktiv erarbeitet und bewahrt werden durch Gerechtigkeit und Aussöhnung. Eine Arbeit, bei der er wie so oft viele Menschen mit hineinzog und sie dafür begeisterte.
Das Gefühl der Bewahrung war für ihn auch eine Antriebskraft für sein Theologiestudium, das er 1945 in Göttingen begann und in Tübingen mit dem ersten Examen abschloss. In dieser Zeit traf er auch Gertrud Weprich wieder, die er schon aus seiner Schulzeit in Helmstedt kannte.
1952 heirateten beide und zogen nach Heckenbeck, wo Hartmut Padel seine erste Pfarrstelle übernahm.
Für die Familie waren es dort 9 schöne Jahre, in denen die Töchter Ulrike, Sabine und Susanne geboren wurden.
1961 übernahm er dann die Leitung des Katechetischen Amtes in Braunschweig, eine Arbeit, die ihn sehr erfüllte.
Aus ihren Worten, liebe Angehörige, war für mich vor allen Dingen Dankbarkeit herauszuhören. Dankbarkeit solch verständnisvolle Eltern, einen solch verständnisvollen Vater gehabt zu haben.
Erinnerungen als kleines Kind zu ihm auf dem Sofa geklettert zu sein, seine Nähe suchend und findent
Die Offenheit der Eltern, den Freund der Tochter einfach bei sich einziehen zu lassen, weil sie es gut für ihre Tochter erachteten. Oder den Tannenbaum abzuschaffen wenn alle Kinder ihn nicht mehr wollen.
Es gibt so unendliche viele Bilder in ihren Köpfen liebe Sabine , liebe Susanne Padel --- Wer war Hartmut Padel.
Eine ganz wichtige Antwort darauf;
Er war ihr Vater, verständnisvoll und immer das Gespräch suchend.

1977, nachdem die Töchter aus dem Haus waren, ging das Ehepaar Padel ganz bewusst zurück in die Gemeinde hier nach Wichern ins Kanzlerfeld.
Durch eine große Anzahl von betroffenen Reaktionen in den letzten Tagen habe ich erfahren dürfen, wie viele Menschen durch das Ehepaar Padel religiös geprägt wurden. Es waren zum einen die guten Erfahrungen, die sie mit der Kirche machten, was wohl daran lag, dass Hartmut Padel eine Fähigkeit hatte, Menschen direkt anzusprechen und sie zum mithelfen aufzufordern, wobei es ihm wichtig war, die ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gut zuzurüsten. Sie sollten auch immer einen persönlichen Zugewinn von ihrer Arbeit haben.
Zum andern lag es sicherlich auch an seinen Predigten, die immer gut strukturiert und verständlich waren. Das Erstens, Zweitens, Drittens gab es oft in seinen Ansprachen und zu den Aufforderungen zum Handeln schaffte er auch immer Angebote zum Handelns wie zum Beispiel die Gefängnisgruppe, den Konfirmandenunterricht, der Kindergottesdienst, der Posaunenchor und und und...
Das Ehepaar Padel ist eine wichtige Säule in der Geschichte der Wicherngemeinde.
1985 ging Hartmut Padel dann in den Ruhestand um Jüngeren Platz zu machen.
Aber natürlich blieb er aktiv. Er gründete die Lehndorfer Jugendwerkstatt, leitete den Posaunenchor, war Mitglied der Friedensgruppe , pflegte die Partnerschaft nach Dresden. Sein Leben war ausgefüllt mit Holzarbeiten, Musizieren, Radfahren, Wandern und seinem kritischen Nachdenken über Kirche und Gesellschaft.
Es gab aber auch Schweres in seinem Leben. Da war der frühe Tod seiner ältesten Tochter Ulrike, die an Magenkrebs starb.
Zeiten der Trauer und der Haderns.
Später dann die fortschreitende Demenz seiner Frau, die er liebevoll bis zu ihrem Tod pflegte, die aber durch die Krankheit als Gegenüber immer mehr entschwand.
Das Leben hat scharfe Kanten, an denen man sich schneidet.
Er mochte keine Predigten die zu glatt waren.
Der Glaube muss die scharfen Kanten und Brüche des Lebens wahrnehmen und das Trotzdem in sich tragen.
Es ist schwer die Spuren Gottes in den dunklen Tagen des Lebens zu finden so wie die Emmausjünger in ihrem Schmerz den Auferstandenen zuerst nicht erkennen konnten.
Es ist schwer, sich auch in den dunklen Tagen als das geliebte Geschöpf des lebendigen Gottes zu erfahren.
Und oft erkennt man dann Bewahrung, Unterstützung, Hilfe,
den Gewinn des Haderns, die feinen Spuren Gottes erst im Nachhinein.

Hartmut Padel hatte dann das große Glück sie, Frau Bukowski, zu treffen. Mit ihnen zusammen blühte er auf.. Sein Lachen, das ihn begleitet hat, das sich in seinen Falten immer wiederfand, es war wieder da.
Sie erlebten noch so viel Schönes in den letzten Jahren. Was war Hartmut Padel? Mein Glück im Alter. Auch ein Satz, Frau Bukowski, bei dem unter dem Schmerz viel Dankbarkeit hindurchschimmert
Und obwohl Hartmut Padel eigentlich noch gerne bleiben wollte, konnte er am letzten Freitag sagen:
Im beidseitigem Einverständnis gehe ich jetzt los und du bleibst noch hier.
Worte -getragen von dem Vertrauen, dass wir Menschen zu Gott ganz und gar gehören im Hellen wie im Dunklen im Leben wie im Sterben. Für uns ist Jesus geboren, gestorben und auferstanden. Trotzt aller scharfen Kanten im Leben ist Gottes Liebe zu uns unverbrüchlich.
Im beidseitigem Einverständnis gehe ich jetzt los und du bleibst noch hier.
Wenn wir diese sehr persönlichen Worte weiten und auf uns alle, die wir hier trauernd versammelt sind beziehen,
wenn wir uns einverstanden erklären mit Abschieden, die wir nicht verhindern können, mit dem Geschenk unseres Lebens, das sich als einmalige Chance Tag für Tag zu leben lohnt, wohl wissend um seine Begrenzung und darauf vertrauen, auch jenseits dieses Lebens von Gott gehalten zu sein, dann haben wir Anteil an der Weisheit die Hartmut Padel in sich trug.
Er selber ist am letzten Freitag aufgebrochen in eine neue Wirklichkeit, wo Gott eben nicht mehr nur geglaubt, sondern von Angesicht zu Angesicht erlebt werden kann.
Bei Gott der Quelle allen Lebens wartetnicht der Tod sondern Leben auf uns und auf Hartmut Padel.
Dieser Gedanke möge uns begleiten und trösten, wenn wir Abschied nehmen von dem Vater, Großvater, Schwiegervater, Freund und unserem Bruder in Glauben Hartmut Padel.
Und der Friede Gottes, der höher ist als all unsere menschliche Vernunft bewahre unsere Herzen in Jesus Christus.
Amen

Lied:10 Mit Ernst o Menschenkinder

Ansprache OLKR B. Müller

Lied 157 Lass mich dein sein und bleiben

Gebet
Wir danken Dir Gott für diesen Menschen,
Hartmut Padel, der uns noch so nah war und uns nun entrissen ist.
Wir danken Dir für alle Freundschaft und Kraft,
die von ihm ausgegangen ist.
Wir danken Dir, dass er ein so gerader, offenherziger Mensch geworden ist.
Wir bitten Dich, nichts von diesem Menschenleben möge verloren gehen.
Was er getan hat komme der Welt zugute.
Alles was ihm heilig war, alles worin dieser Mitmensch Vorbild und Beispiel war,
möge geehrt werden in den Menschen,
die nach ihm kommen.
Er möge in allem, worin er groß war
auch weiter zu uns sprechen,
in dem er fortlebe in seinen Angehörigen und Freunden in deren Herzen, deren Denken und Gewissen.
Und wenn der Verstorbene uns etwas zu vergeben hat,
dann sei dies durch die unendliche Güte Gottes vergeben.
Und wenn wir dem Verstorbenen etwas zu vergeben haben, dann möge dies hier im Angesicht des Kreuzes vergeben werden.
Auf das wir in Frieden Abschied nehmen können
Wir bitten Dich, dass alle, die mit ihm verbunden waren, jetzt auch gerade wegen seines Todes, tiefer miteinander und den Angehörigen verbunden sind.
Lass Du uns Herr aber auch in der Hoffnung verbunden sein, dass Du uns im Tod und über den Tod hinaus treu bist.
Amen

So lasst uns nun unseren Bruder Hartmut Padel auf seinen letzten Weg in dieser vergänglichen Welt geleiten

Nachdem Hartmut Padel nach 87 Jahren
diesem Leben gestorben ist,
geben wir seinen Leib zurück,
dass er zu Staub und Asche werde

Es wird gesät verweslich
und wird auferstehen unverweslich
Es wird gesät in Niedrigkeit
und wird auferstehen in Herrlichkeit
Es wird gesät in Armseligkeit
und wird auferstehen in Kraft.
Es wird gesät ein natürlicher Leib
und wird auferstehen ein geistlicher Leib


Gemeinsam das Vater unser.

Gott nimm Hartmut Padel in deinen Segen.
Deine Liebe umhülle ihn ganz
und trage ihn in die Fülle des ewigen Lebens.
Uns aber begleite hinaus in das Leben.
Segne uns auf diesem Weg und behüte uns,
wenn wir kommen und wenn wir gehen.
Amen

Die Musik: Vorspiel, Lieder, Nachspiel und am Grab vom Posaunenchor den Hartmut Padel gegründet hatte




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Impressum  http://bs.cyty.com/kirche-von-unten/archiv/kvu129/trauerfeierpadel.htm, Stand: März 2010, dk

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