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[Kirche von Unten]

Alternatives aus der/ für die
Braunschweiger Landeskirche

Kirche von Unten Nr. 140 - Dezember 2016


Unvollständige Chronologie der Berichterstattung in der Braunschweiger Zeitung

zur Dokumentation der Causa Propst Armin Kraft
(Download als pdf hier)

Mittwoch 09.11.2016 Seite 1 Geldgeschenke im Zwielicht – Erben kritisieren Ex-Propst Kraft (4 Spalten).
Seite 19 Durfte Kraft das Geld annehmen? Der 75 Jährige sagte unserer Zeitung: das war alles ganz privat und familiär ( 5 Spalten).
Donnerstag 10.11.2016 Seite 16 Muss Kraft als Spendenbeauftragter gehen? ( 4 Sp.)
Samstag 12.11.2016 Seite 1 S. 1 Armin Kraft tritt zurück ( 4 Sp.)
Seite 17 Armin Kraft will weitersammeln (5 Sp.)
Kommentar von Ann Claire Richter „Das Maß verloren“.  
Montag 14.11.2016 Seite 19 Zehn Leserbriefe „Über das Vermögen frei bestimmen.“ ( 5 Sp.).
Dienstag 15.11.2016 Seite 1 S.1 Kirche geht nicht gegen Kraft vor. ( 2 Sp.).
Seite 13 Kirche stellt das Verfahren ein – und schweigt. (4 Sp.).
  Kommentar von H. Noske: „Eine Chance verpasst“. „Das klägliche Lavieren der Landeskirche kann diesen Fall leider nicht beenden“. „
Mittwoch 16.11.2016 Seite 15 5 Leserbriefe Stellungnahme der Kirche spricht für sich (5 Sp.)
Donnerstag 17.11.2016 Seite 1 Fall Kraft: Landesbischof bittet um Respekt und Augenmaß. Die Kirche äußert sich auch weiterhin nicht zur Sache. Unterdessen gibt es neue Vorwürfe. ( 4 Sp.).
Seite 3 Der Fall A,. die Kirche und das Geld ( 6 Sp.).
Freitag  18.11.2016 Seite 21 6 Leserbriefe. „Hier wurde Vertrauen verspielt“. (5 Sp.)
Samstag 19.11.2016 Seite 25 Zwei Leserbriefe: Wille der alten Dame muss respektiert werden
Dienstag  22.11.2016 Seite 17 ein Leserbrief Beurteilung ist nicht gleich Verurteilung (Vahrmeyer)
Freitag 25.11.2016 Seite 17 Fall Armin Kraft: 56 Kirchenleute melden sich zu Wort (4 Sp.).
Seite 19 Die Stellungnahme der 56 Kirchenleute (5 Sp.).
Sonnabend 26.11.2016 Die Affäre Kraft. Eine Diskussion in der Synode selbst findet nicht statt – auf den Fluren war Kraft aber ein Thema.
Sonnabend 3.12.2016 Seite 1 Die Kirche rollt den Fall Kraft nicht neu auf. ( 1Sp.).
Seite 3 Fall Kraft – die schwierige Suche  nach der Wahrheit  ( 6 Sp.)
Dienstag 13.12.2016 Seite 13 Fall Kraft: Staatsanwalt sieht keinen Grund für Ermittlungen (4 Sp.)
Kommentar von H.Noske „Offene Fragen“: „Den entstandenen Schaden kann nur Armin Kraft gutmachen. Es liegt an ihm.“
Sonnabend 17.12.2016 Seite 19 S. 19 Armin Kraft bleibt dabei: Alles privat!
Der 75 Jährige steht der Redaktion nicht zu Verfügung, gibt aber eine Erklärung ab.
Durch seinen Rechtanwalt Nichterlein lässt Kraft eine Erklärung veröffentlichen, in der er bedauert, „durch einige Äußerungen das Andenken an sie verletzt zu haben“. 
Kommentar von Ann Claire Richter: „Stur in der Spur“. „Das tut gar nicht gut. Weil Fragen offen bleiben und damit Zweifel. Er hätte es in der Hand gehabt, einen würdigen Schlussstrich zu ziehen. Seine persönliche Erklärung aber klingt wie ein trotziges „Basta!“.
(Diese letzte Meldung stand nicht in der Papierform von KvU 140. Sie wurde bereits verteilt.) 
Mein Eindruck von der Berichterstattung in der BZ war, dass die BZ Kraft goldene Brücken bauen wollte. Henning Noske klopfte Kraft in der Glosse am 9.11. freundschaftlich auf die Schulter, indem er schreibt: er solle ein echtes Kraft-Wort verfassen: hier stehe ich, ich habe einen großen Fehler gemacht.
Auch Anne Claire Richter, mit dem Dom lange verbunden, will mit dem wie ich finde unglücklichen Begriff des „gefallenen Engel“ in ihrem Kommentar am 12.11. „Das Maß verloren“ Kraft eher Sympathie zuwinken. „Armin Krafts Fall ist tragisch. Weil es unendlich traurig ist, dass er das Gespür für das rechte Maß verloren hat“.    
Für ein solches Wort der Einkehr von Kraft war die BZ offen. Das war ein sehr nobles Privileg.
Die Situation änderte sich mit der Entscheidung der Kirchenregierung. Damit war ein „mannhaftes Kraftwort“ in Richtung Selbstbesinnung und der Einsicht: „Ich habe einen Fehler gemacht“, vorbei. Die Kirchenregierung segnete die unbußfertige Haltung ab, war der öffentliche Euindruck. Nun wandte sich die BZ gegen den Bischof und die Kirchenleitung und zwar in einer hartnäckigen Weise, dass mir aus den letzten 50 Jahren ein Vergleich fehlt. „Wenn  die Landeskirche es nicht schafft, einen solchen Vorgang in 13 Monaten angemessen zu beantworten und zu kommunizieren, dann wird man sich über ein verheerendes Echo nicht wundern dürfen.“(H.Noske 15.11. „Eine Chance verpasst.“) 




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Impressum  http://bs.cyty.com/kirche-von-unten/archiv/kvu140/kraftchronologie.htm, Stand: Dezember 2016, dk