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[Kirche von Unten]

Alternatives aus der/ für die
Braunschweiger Landeskirche

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Geschichte der Schwulen und Lesben in Braunschweig seit den 1920er Jahren

Kurzvortrag am 11. Juli 2009 zur offiziellen Eröffnung des Sommerlochfestivals
von Dietrich Kuessner



Wenn wir älteren Schwulen in die Geschichte zurücksehen, dann höre ich manche seufzen: Ach früher war das eigentlich doch viel schöner. Spannender jedenfalls. Als alles noch verboten war. Als man sich im Theaterpark im Sprung hinter einen Baum verdrücken musste, wenn die Polizei mit aufgeblendetem Scheinwerfer den Hauptweg kontrollierte. Als sie einmal unter der Brücke einen Studienassessor erwischte, wurde der in einer Braunschweiger Kleinstadt untergebracht. Ein anderes Mal bekam die zuständige Behörde einen Wink und der wurde nach Hamburg versetzt. Also die würden wohl nicht sagen, dass früher alles schöner war. Spannender gewiss.

Die Geschichte der Schwulen und Lesben im Braunschweigischen ist sehr viel älter als die kleinmütige Datierung im angekündigten Kurzvortrag. Schwule und Lesben gab es unter einer anderen Begrifflichkeit schon immer in Braunschweig, seitdem es bevölkert ist.

Einige, wahllos herausgegriffene Szenen:
z.B. die Episode jenes Benediktinerpaters, der einen seiner Ministranten losschickte, weil ihm Oblaten ausgegangen waren. Der Bäckergeselle drückte im Laden in der Monnekenstrasse dem eine Schachtel mit Oblaten in die Hand, später sieht er ihn in der Messe ministrieren. Am Ausgang der Sakristei treffen sie sich und seitdem immer wieder, manchmal sogar hinter dem Ofen in der Bäckerei. Wir wüssten diese belanglose Geschichte nicht, wenn nicht zwei Blätter in den Einband eines Lektionars verarbeitet wären, zittrige Handschrift, Jugenderinnerungen eines Benediktiners.

Aus dem feuchten, unfreundlichen Wolfenbüttel floh er immer wieder mal nach Braunschweig in seine Wohnung Ägidienmarkt 12. Hier wärmte er sich auf und kam wieder zu Kräften. Das hoffte er auch im Februar 1781, aber es war diesmal anders als sonst.
Er kam nicht wieder hoch, und fühlte das Sterben nahe. Da stand ihm Alexander vor Augen, der Sohn des Kammerherrn Daveson, dem er sehr nahe stand und von dem er an Mendelssohn geschrieben hatte: "Ich verliere ihn ungern, aber wenn er da angelangt ist, wo es weder Christen noch Juden gibt, bin ich der erste, der ihm folgt." Gotthold Ephraim Lessing und Alexander kannten sich schon länger. Alexander war der Einzige im Sterbezimmer Lessings. In Alexanders Armen starb Lessing am 15. Februar abends.

Die Beiden waren 17 und wollten Schwestern werden. Sie traten ins Marienstift ein und alberten im Schlafsaal mit den andern herum, so wie Backfische eben herumschäkern. Nach ihrer Einsegnung als Diakonissen wurde die eine Gemeindeschwester, die andere eine von Ärzten geschätzte, bisweilen sogar gefürchtete Schwester im Operationssaal. Erst als sie hochbetagt in den verdienten Feierabend gingen, lebten sie Wand an Wand. Nach einem Jahrzehnt trennte sie der Tod. Als auch die letzte, Schwester Ida, gestorben war, sagte die Oberin noch nach dem Mittagessen zu den versammelten Schwestern: "Wie hatten die beiden so lieb!" Der Vorsteher hatte es bei der Predigt nicht zu sagen gewagt. Vielleicht war er auch ahnungslos.

Er hatte nichts gelernt, aber der Vater hatte ein gewisses Vermögen hinterlassen. Die Mutter liebte ihren Sohn Götz und hielt ihn aus. Während andere seines Alters bei Büssing schufteten, unternahm er Bildungsreisen nach Italien und Frankreich. Malen war sein Hobby, und wenn er auch davon nicht leben konnte, seine Ölgemälde waren sehenswert. Wann sie Enkelkinder erwarten dürfe, fragte gelegentlich die Mutter. Er erwiderte, er liebe Männer. Der 1. Weltkrieg machte seinem Leben mit 25 Jahren ein Ende. Anfang dieses Jahres hat Gilbert Holzgang mit einer eindrucksvollen Dokumentation an diesen schwulen Braunschweiger Götz v. Seckendorff erinnert.

Alle genannten Szenen unterscheiden sich stark und geben die Vielfalt schwul-lesbischer Kultur und Orientierung wider. Das zölibatäre Milieu des mittelalterlichen Braunschweig schuf eine andere schwule Farbigkeit als das aufgeklärte Braunschweig Lessings und Alexanders um 1781. Das Arbeitsethos und die Dienstauffassung der besonderen, spezifisch weiblichen Nähe von Diakonissen zueinander gibt der schwul-lesbischen Kultur wieder eine eigene Note. Sie werden ihr Verhältnis zueinander auch anders bezeichnet haben als wir heute, aber das ist nicht entscheidend.
Sie haben alle gemeinsam, dass sie schwul-lesbische Akzente in ihren persönlichen Biographien andeuten, aber zu emanzipatorischen Bewegungen kam es erst in den 20ger Jahren des vorigen Jahrhunderts.

Wie in vielen Städten des Reiches, Berlin, Breslau, Hamburg, Leipzig, München und anderswo hatte sich auch in Braunschweig 1920 eine Ortsgruppe des sog. Deutschen Freundschaftsbundes gebildet, der 1923 in Braunschweig als "Bund für Menschrechte Braunschweig" firmierte. Die Braunschweiger Ortsgruppe beließ es nicht dabei, in einem Klublokal, dem Ulricirestaurant, einen Ort zum Kennenlernen und Austausch zu bieten, sondern sie wurde politisch aktiv. Sie sammelte im Frühjahr 1923 Unterschriften zur Abschaffung des § 175, der die Beziehungen zwischen Männern als "widernatürliche Unzucht" unter Strafe stellte und richtete eine Petition an den Landtag. Der Rechtsausschuss mit seiner linken Mehrheit, befürwortete die Petition, die in der Landtagssitzung am 13. Juni 1923 behandelt wurde.

Im Grunde hatte man damals andere Sorge. Die Überschriften in der Regionalpresse lauteten für diesen Tag: "Schwarze Tage". "Tägliche Sprengungen im Ruhrgebiet gegen die französische Besatzung." "Elender Schacher um die Brotverbilligung für die Ärmsten". Sozialrentner, Kleinrentner und Erwerbslose konnten wegen der weit überhöhten Preise und der galoppierenden Geldentwertung ("Brotwucher") das tägliche Brot nicht mehr bezahlen. Der Kommentar der Braunschweiger Neusten Naschrichten befasste sich mit der "Psyche der Hungernden", er meinte die furchtbare Hungersnot in Rußland, aber auch in Deutschland herrsche das Anfangsstadium einer Hungersnot. In dieser schwierigen wirtschaftlichen und politischen Lage diskutierte der Braunschweigische Landtag über die Abschaffung des § 175.

Der Fraktionsführer der Rechten, der Welfe August Hampe, beantragte eine Aussprache zur Drucksache 553, was bei Petitionen nicht üblich war, und später sogar namentliche Abstimmung. Man wollte der Öffentlichkeit vorführen, wer für "die Lockerung der Sitten" verantwortlich wäre. Der Ausschussvorsitzende Hans Sievers, der spätere Kultusminister, begründete den Antrag mit der interessanten Bemerkung, dass "wir hier vor einiger Zeit einen Vortrag zweier Berliner Herren gehört haben, die dafür eingetreten sind, dass der § 175 des Strafgesetzbuches aufgehoben werden soll." Das Thema hatte also die Braunschweiger Öffentlichkeit erreicht.
Der Paragraf - so Sievers - wäre "überflüssig", das Staatsministerium möge ersucht werden, im Sinne der Eingabe beim Reichsjustizminister vorstellig zu werden.
Für die Minderheit des Ausschusses sprach August Hampe, der Stimmungsmache betrieb, indem er erklärte, dieser Paragraf beträfe "die sogenannte widernatürliche Unzucht, das heißt die Unzucht zwischen Männern und die Unzucht zwischen Männern und Tieren". Die wollten wohl die Antragsteller nicht abschaffen. "Weder Menschenrechte" noch ein sonstiger Standpunkt rechtfertige es, den Paragrafen aufzuheben. Zuruf des Abgeordneten Hardeweg von rechts: "Sehr richtig". Die links-liberale Mehrheit blieb fest und stimmte der Abschaffung des § 175 mit 30 zu 23 Stimmen zu.

Unsere Freude über diesen politischen Durchbruch wird beim Blick in die Tagespresse etwas getrübt. Der sozialdemokratische "Volksfreund" berichtete bereits am nächsten Tag über die Sitzung und mokierte sich über das Muckertum der Bürgerlichen, auch "kranken Menschen Gerechtigkeit widerfahren zu lassen." "Nicht ein bürgerlicher Vertreter bekenne sich zu den Ergebnissen der neuen wissenschaftlichen Forschung, die in den homosexuellen Menschen kranke und nicht lasterhafte Menschen sehe. Ob der Antrag so gemeint war? Immerhin entzog die "Entdeckung" der damaligen Medizin, dass Homosexualität nach dem damaligen Stand der Forschung auf Krankheit beruhe, die Schwulen der Strafbarkeit, und darauf kam es wohl an.

Man darf es den Landeshistorikern nicht verübeln, dass sie diese Abstimmung als Episode des Landtags übergehen, aber die Braunschweiger Schwulenbewegung erinnert jene daran, dass
es für uns eben keine Episode und für das Selbstbewusstsein Ortsgruppe "Bund für Menschenrechte" damals ein großer Tag war und innerhalb unserer Geschichte zu erinnern ist.

Über die Geschichte der Lesben und Schwulen unter den Nazis in Braunschweig wird am kommenden Donnerstag um 19.00 Uhr in der Gedenkstätte Schillstraße der Historiker Christian Alexander Wäldner berichten.

In die Kompendienforschung der Bundesrepublik ist bisher nicht aufgenommen, dass der Adenauerstaat kontinuierlich an die Schwulenverfolgung der Nazis angeknüpft hat, und seit den 50er Jahren jährlich 2- 3000, und in den 60er Jahren 3-4000 Schwule abgeurteilt wurden. An eine Entschädigung für die erlittene KZ Haft war wegen der nach wie vor bestehenden unanständigen Begründung, nämlich Unzucht, nicht zu denken.

Die Abhandlung "Freiheit für die Schwulen / Braunschweigs schwule Stadtgeschichte" berichtet, dass in dieser Zeit (zwischen 1949 und 1969) in der Stadt etwa ein Dutzend Schwulenlokale und Schwulentreffs bestanden hätten. Da war das "Atelier" in der Leonhardtstrasse, eine Art Künstlerlokal zwischen Theater und Bahnhof. Das "Sir Henry" war eine Kneipe in der Petersilienstraße, am Ende eines Hinterhofs gelegen und man mußte klingeln, um hereingelassen zu werden. Noch älter war wohl das "Why not" in der Echternstraße. Diese Subkultur war nicht nur Treffpunkt in der Freizeit, sondern diente der ständigen Selbstbestätigung, dass man auf der richtigen Seite stünde.
Wer etwas Bohemeluft und alternative Szene unter den Schwulen und Lesben schnuppern wollte, hielt sich an "die Bambule" in der Helmstedterstraße. "Wo trifft man liebe Schwule, dienstags in der Bambule". Die Bambule war zeitweilig Treffpunkt der "Arbeitsgruppe Homosexualität Braunschweig", abgekürzt AHB, die Mitte der 70er Jahre überwiegend aus Studenten bestand, und mit Flugblättern, Aktionen, Kino und geselligen Veranstaltungen an die Öffentlichkeit ging. Zeitweise war die AHB in der Ev. Studentengemeinde untergebracht, die 1982 unter dem Studentenpfarrer Herbert Erchinger mehrere, überfüllt besuchte Abende mit den Fachleuten Helmut Kentler und Martin Siems organisierte.

Aber die community war in ihrem Lebensstil und ihren emanzipatorischen Vorstellungen durchaus unterschiedlich und weit verzweigt.
Weit verzweigt bedeutet, dass sich die Emanzipation der Braunschweiger Lesben und Schwulen auf vielen, verschiedenen Feldern vollzog, oft auch unabhängig voneinander.
Das größte Feld war ohne Frage die Braunschweiger Universität. Im Wintersemester 1983/84 wurde die "Homosexuelle Unigruppe Braunschweig" (HUBS) gegründet. "Im Sommersemester", so berichtete ein Gründungsmitglied, "waren wir gut 15 Leute, davon zwei Lesben", also doch zögerliche Anfänge. Die HUBS Sommer Fete war dagegen von 300 Studentinnen und Studenten gut besucht. Ihr folgten zahlreiche weitere, mit Tausenden von Besuchern.
Die Hauptaufgabe, so scheint mir, war es, schwulen Studenten und lesbischen Studentinnen Zeit und Raum in einer Art Ersatzfamilie zum Selbstfinden zu geben. Wie jemand aufschrieb: "Der einzige sinnvoll verbrachte Abend in der Woche. HUBS-Mutter. Sich reinhängen und wohlfühlen. Sucht. Eifersucht, Sehnsucht. Männer. Tucken. Machotunten, Schätzchen. Schlampen. Schwule. Peter."

Bei der Astawahl 1985 trat eine "Rosa Liste" an, Christoph Behrens wurde hineingewählt und beim Asta ein Schwulenreferat eingerichtet. Die Emanzipation hatte die Universität erreicht, Öffentlichkeit hergestellt und mit politischer Arbeit begonnen.
Den Aufruf zur einer Demo anlässlich des Christopher Street Day am 28. Juni 1986 unterstützte die Vollversammlung der Studenten und demonstrierte gegen jede Unterstützung von Forschungsvorhaben, die sexuelles Verhalten therapieren wollen, für Erforschung von Therapieansätzen bei HIV und AIDS, und für eine "breite Auseinandersetzung im Bereich der Sozialwissenschaften mit dem Thema "Homosexualität." Etwa 200 Demonstranten, auch Schwulengruppen aus anderen niedersächsischen Städten beteiligten sich an diesem ersten CSD in Braunschweig. Dieser Gewinn an Öffentlichkeit provozierte nicht nur Widerspruch, sondern auf der rechtsradikalen Seite auch Gewalttätigkeit. Diese wiederum wurde erwidert mit der bisher größten Veranstaltung im Juni 1988, dem norddeutschweiten Treffen "Gay Nord", das mit einem Empfang im Braunschweiger Rathaus durch Bürgermeisterin Leyla Onur eröffnet wurde.

Nach längeren Anläufen wurde am 21.6. 1989 in den Räumen des ASTA von 5 Studenten und zwei Mitarbeiter bei VW der "Verein für Sexuelle Emanzipation" (VSE) gegründet mit dem Ziel: ein schwules Zentrum. Gründungsmitglieder des VSE waren: Thomas Söhrmann, stud; Udo Hoop, VW Mitarbeiter; Christoph Behrens, stud.; Heiko Wittbold, VW Mitarbeiter; Hans Peter Ehmke, stud; Jörn Thomas Wilde, stud.; Hartwig Ohmstede, Angestellter der TU; als Gäste: Börries Butenop, stud.; Marten Kohfahl, Lehrer.

Es wurde das Rosa Telephon eingerichtet, und später wurde der VSE der Rechtsträger des Sommerlochfestivals. Weil der VSE förmlich vor 20 Jahren begann, soll davon noch gesondert berichtet werden.

Die andere Ebene in aber auch neben der Universität war die Kunstszene. Einen Monat lang war im März/April 1985 in der Hochschule für Bildenden Künste eine Ausstellung unter dem Thema "Frauenliebe - Männerliebe" zu sehen, ein historischer Rückblick. Im mitveranstaltenden Staatstheater wurde im Kleinen Haus von Günter Ballhausen das Theaterstück "Rosa Winkel" von Martin Sherman aufgeführt, die Geschichte zwei unterschiedlicher Schwulen im KZ.
"Themen, denen man lieber ausweicht", betitelte die BZ ein Gespräch mit dem Regisseur, und einen Bericht über den Vortrag von Hans Georg Stümke im Kleinen Haus über sein grundlegendes Buch "Rosa Winkel - Rosa Liste", in der er die Geschichte der Schwulenbewegung bis 1981 auszog.
Wenn von Kunst die Rede ist, will ich die Collagen von Jean Luc Tissot erwähnen, die er im Atelier am Nussberg Nr. 17 unter dem Titel "gezähmte Räume" ausstellte. Die BZ schrieb: "Gleitet der nackte Mann mit den Baskettballschuhen schwerelos an der Zimmerdecke entlang oder stürzt er sich kopfüber dem Geschlechtsgenossen entgegen? Will der ihn auffangen oder sackt er selber ab ins Bodenlose, Unergründliche?" Das war vor 12 Jahren.

Eine dritte Ebene war eine von Norbert Baxmann in Zusammenarbeit mit Pro familia um 1983 organisierte Elterninitiative. In Braunschweig trafen sich 25 Väter und Mütter von schwulen Söhnen und lesbischen Töchtern, sprachen sich aus, räumten Selbstzweifel aus und forderten die Anerkennung homosexueller Lebensformen sowie ihre gleiche Behandlung als kirchliche Mitarbeiter.

Eine vierte Ebene war der Evangelische Kirchentag, auf dem schon 1977 in Berlin die Gruppe "Homosexuelle und Kirche" gegründet wurde und seither auf allen Kirchentagen präsent ist. In Braunschweig wurde 1992 eine Regionalgruppe gegründet.

Nicht als letzte Ebene ist die des Staates zu erwähnen. 1969 wurde unter Justizminister Heinemann die Strafbarkeit von Beziehungen unter erwachsenen Männern abgeschafft, 1973 das Alter auf 18 Jahre gesenkt, 1994 der § 175 völlig beseitigt und im Jahre 2001 das Rechtsinstitut der Eingetragenen Lebenspartnerschaft geschaffen, von der in Braunschweig bisher 145 Paare Gebrauch gemacht haben, 72 schwule und 73 lesbische.

Im Rückblick könne wir Älteren sagen: es ist viel erreicht. Aber wir haben noch Ziele.
Lassen Sie uns also zusammenbleiben. Wir haben uns noch viel zu erzählen und viel voneinander zu lernen.




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Impressum  http://bs.cyty.com/kirche-von-unten/archiv/vortrag/schwulen-bs.htm, Stand: Juli 20098, dk

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